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WFFS - Ein Gendefekt beschäftigt die Züchterwelt

19.02.2019

Informationen zum Umgang mit dem Warmblood Fragile Foal Syndrom (WFFS)

Der Gendefekt WFFS (Warmblood Fragile Foal Syndrome) ist ein autosomal rezessiv vererbbarer Gendefekt.  Dieser Gendefekt hat erst Auswirkungen, wenn zwei Anlageträger miteinander verpaart werden. Aus einer solchen Anpaarung können in seltenen Fällen nicht lebensfähige Fohlen mit instabilem Bindegewebe geboren werden. Anpaarungen zweier WFFS-Trägertiere sind deshalb aus Tierschutzgründen zu vermeiden. Seit 2019 sind alle ins Hengstbuch eingetragenen Hengste in Deutschland getestet und die Informationen zum WFFS-Status stehen allen Züchtern über die Verbände und die Hengsthalter zur Verfügung.


Der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg empfiehlt seinen verantwortungsbewussten Reitpferdezüchtern, auch die Stuten auf den Gendefekt WFFS testen zu lassen. Er bietet seinen Mitgliedern ein einfaches Testverfahren zu Sonderkonditionen an: Bei bereits im Zuchtbuch eingetragenen Stuten können die Rückstellproben im Analyselabor genutzt werden. Sollten bereits Haarproben der Stuten im Analyselabor von Certagen vorliegen, können diese für den WFFS-Test verwendet werden. Für alle anderen Stuten werden Haarproben benötigt. In beiden Fällen kostet der WFFS-Test 33,- Euro und die Kombination WFFS-Test mit DNA-Abstammungsüberprüfung 60,- Euro. Die Mitarbeiterinnen in der Stutbuchabteilung geben gerne Auskunft.


Anbei finden Sie das Antragsformular für die WFFS-Untersuchung.

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