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20. Franz-Strahl-Schäfer-Stutenschau: Die Jubiläumsrede von Karlheinz Eckerlin

10.10.2019

Liebe Züchterinnen und Züchter, verehrte Ehrengäste, liebe Freunde der Pferdezucht.


Ich begrüße Sie alle ganz herzlich und heiße Sie willkommen. 20 Jahre sind vielleicht kein besonderes Datum. Bezogen auf die Gestaltung unserer Stutenschau ist es aber ein wichtiger Meilenstein. Deshalb wollen wir heute kurz auf die Entstehung der Schau in Weilheim eingehen.


Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Gelingen von Weilheim beigetragen haben. Der Namensgeber, Franz Strahl-Schäfer hat uns viele Jahre begleitet und auch den Ehrenpreis, das goldene Pferd, für die Schausiegerin gespendet. Seine Gattin führt diese schöne Tradition in seinem Sinne weiter. Ich begrüße frau Schönganz herzlich und bedanke mich dafür, dass sie diese schöne Tradition weiterführt. Mein persönlicher Dank gilt auch dem Zuchtverein Nürtingen-Esslingen, der für die Abwicklung vor Ort sorgt und selbstverständlich danke an alle Züchter, die die Schau in Weilheim duch die Vorstellung Ihrer Pferde unterstützen.


Es ist schön, dass es uns gelungen ist, heute einen Moment inne zu haltenund gemeinsam auf die Vergangenheit zurückzublicken. Wir haben dazu zwei Zeitzeugen eingeladen, die an der Gestaltung unseres Zuchtgeschehens beteiligt waren. Ich begrüße Herrn Gert Gussmann, jahrelanger Zuchtleiter, Ideengeber, Visionär und Dr. Hans Ableiter vom Ministerium für Ländlichen raum und Verbraucherschutz, Leiter des Referat Tierzucht. Ratgeber und Begleiter, insbesondere wenn es um fragen des Tierzuchtrechts ging.


Große Aufgaben lagen in den letzten Jahren vor uns. Die Tierzucht ist globalergeworden, neue Zusammenschlüsse sind entstanden, die rein bäuerliche Zucht ist durch andere Formen von Vereinigungen abgelöst worden. Folgerichtig sind dann auch andere Interessenslagen entstanden. Auf der einen Seite der Stolz des Züchters, der vom Idealismus getragen ist, und andererseits ausgeprägtes betriebswirtschaftliches Denkenund Handeln. Beide Denkweisen können sich ergänzen, die Praxis zeigt uns leider auch andere Entwicklungen.


Wir im Süden haben uns für eine Arbeitsgemeinschaft unter den Süddeutschen Verbänden entschieden. Wie sich herausstellte eine sehr positive Kooperation, wenn es um Vermarktung geht. Viele Mitglieder waren auch der Meinung, es muss sehr schnellweitere Synergien und eine Zentralisierung aller Abläufe geben. Ich habe dazu noch keine abschließende Meinung.


Für unseren Verband giltimmer noch das Motto think global act local oder zu deutsch denke global, handle lokal.
Während einige Verbände immer mehr bundesweit öffnen wollen, Titel wie Staatsprämien abschaffen wollenoder abgeschafft haben, setzen wir auf lokale Präsenz und Betreuung unserer Züchter vor Ort. Dazu gehören unsere lokalen Veranstaltungen wie der Fohlenmarkt in Riedlingen, das Marbacher Wochenende, das Landeschampionat in Tübingen, alle Fohlenschauen im Land und der Termin unserer Stutenschau in Weilheim. 


Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass unsere Veranstaltungen nicht als Wettbewerb zur AGSverstanden werden dürfen. Ich hoffe, dass diese für uns alle eine sinnvolle Ergänzung sind. Wir werden die Aufgabe der AGS weiter engagiert mitgestalten, aber Tradition und Erwartungen im eigenen Haus werden wir weiterhin hoch halten.


Ich wünsche der Veranstaltung einen weiteren guten Verlauf.


Bilder: Olaf Rutschek

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