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Marstall Fohlen-NOT-Paket

Die ersten Lebensstunden des Fohlens sind entscheidend! 

Wie Sie als Züchter wissen, haben Fohlen zum Zeitpunkt der Geburt keine eigenen Immunstoffe, diese sind in der sogenannten Biest­ oder Kolostralmilch der Stute enthalten. Für Fohlen ist deshalb die Aufnahme der Biestmilch innerhalb der ersten Stunden lebensnotwendig.

Steht dem Fohlen keine mütterliche Biestmilch zur Verfügung, besteht unmittelbarer Handlungsbedarf! Für solche Fälle hält marstall das Fohlen-NOT-Paket bereit. Dieses Paket beinhaltet hochwertigen Biestmilchersatz als Trockenpulver sowie Fohlen-Milchpulver als Folgetränke für die ersten Tage. Messlöffel, Flaschennuckel und Tränkeplan sind ebenfalls inklusive. Danach ist das marstall Fohlenmilchpulver im Sack für die weitere Aufzucht erhältlich.

Eine Liste mit Händlern, Gestüten etc. die unser Fohlen-Not-Paket vorrätig haben, finden Sie unter Links & Downloads auf dieser Seite.

Sie haben Fragen zur Aufzucht Ihres Fohlens oder generell zur Fütterung Ihrer (Zucht-) Pferde? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne!

Marstall Produkte:
Sophia Riegger
08386 9333-19

10 marstall- Tipps für die Fütterung & Haltung bei mutterloser Aufzucht!

marstall Fohlen-Milchpulver – Der hochwertige Milchaustauscher als Folgetränke. 

Marstall Fohlen-Milchpulver und der Tränkeplan sind nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft an die Milchmenge im Laktationsverlauf und an die Inhaltsstoffe der Stutenmilch angepasst. 

Reich an Laktose, Lysin und Vitamin C etc. entspricht marstall Fohlen-Milchpulver der natürlichen, ersten Nahrung des Saugfohlens. Abgerundet durch die hohe Kupferversorgung, die nachweislich der Bildung von „Gelenkmäusen“ (Chips) entgegen wirkt, ist marstall Fohlen-Milchpulver ein hochwertiger, förderlicher und von Fohlen gerne angenommener Milchersatz. 

1. Tränkemenge: Bei mutterloser Aufzucht sollte die Gesamttränkemenge in 24 Stunden anfangs nicht höher als 10% des Körpergewichts liegen. Sie ist aber innerhalb einer Gewöhnungszeit von 10 Tagen auf 20-25% des Körpergewichts zu steigern. Der marstall-Tränkeplan berücksichtigt diese Faustregel. 

2. Tränkefrequenz: Die Tränkefrequenz richtet sich nach dem Alter und der Verfassung des Fohlens. In der 1. Lebenswoche sollte alle 2 Stunden getränkt werden, mit maximal 4 Stunden Pause in der Nacht. In der 2. Lebenswoche brauchen Fohlen nur noch alle 3-4 Stunden die Flasche. Die nächtlichen Pausen sollten aber nicht über > 6 Stunden hinaus gehen.
Generell gilt: 
je schwächer das Fohlen, desto häufiger müssen kleine Mengen ge­tränkt werden. 

3. Stutenkot (B-Vitamine): Normalerweise nehmen Fohlen spontan etwas frischen Stutenkot auf um ihre Darmflora mit den „richtigen“ Mikroben zu beimpfen und vermutlich auch zur Versorgung mit B-Vitaminen.
Bei mutterlos aufgezogenen Fohlen muss dem Jungtier frisch abgesetzter Kot von einem gesunden, ausgewachsenen Pferd zur Aufnahme angeboten werden. 

Über marstall Fohlen-Milchpulver werden dem Fohlen zudem die nötigen B-Vitamine zugeführt.

4. Sozialkontakte: Gerade bei mutterlos aufgezogenen Fohlen ist darauf zu achten, dass sie frühzeitig in eine Herde integriert werden, in der sie die sozialen Verhaltensweisen und Fähigkeiten erlernen können.

5. Bewegung: Ob mutterlos oder nicht, freie ungestörte Bewegungsmöglichkeit ist (auch im Winterhalbjahr!) die beste und wichtigste Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des gesamten Halte-Stützapparates, also für belastbare Muskeln, Bänder und Gelenke!

6. Absetzen: Da mutterlos aufgezogene Fohlen aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen in der Regel früher (3. - 5. Monat) abgesetzt werden, müssen sie so früh wie möglich an Kraftfutter gewöhnt werden. Schon ab der 2. Lebenswoche sollte deshalb ein qualitativ hochwertiger Fohlenstarter (s. o.) zur freien Aufnahme angeboten werden!

Quetschhafer allein erfüllt weder die hohen Anforderungen an die nötige Proteinmenge, noch an die Proteinqualität!Das Fohlen sollte allgemein erst dann abgesetzt werden, wenn es gut entwickelt ist und ausreichende Mengen an Raufutter und Fohlenstarter/-Müsli aufnimmt. Das wären bei einem normalwüchsigen WB-Fohlen (3.-5. Monat) mit etwa 160-240 kg ca. 1,5–2kg Fohlenstarter/-Müsli / Tag. Außerdem muss das Absetzen langsam und kontinuierlich geschehen. Senken Sie deshalb die täglichen Milchmengen/Mahlzeit nicht zu schnell ab!

7. Raufutter: Fohlen beginnen bereits in den ersten Lebenstagen spielerisch damit, Festfutter aufzunehmen. Gras und junges, blattreiches Wiesenheu sollten somit schon in der 
1. Lebenswoche zur Verfügung stehen.

8. Fohlenstarter: Neuere Studien haben ergeben, dass die Fohlen weniger Beifutter aufnehmen als früher vermutet (Mack, 2008). Daher muss der Starter sehr konzentriert und hochverdaulich sein sowie hochwertigste Proteinkomponenten mit hohen Gehalten an essenziellen Aminosäuren enthalten. Unser Tipp: Marstall Fohlen-Mix!

9. Mineralien: Die ausgeglichene Zufuhr an Calcium, Phosphor, Kupfer, Zink, Mangan und Selen ist unbedingt notwendig um Entwicklungsstörungen zu vermeiden! Über hoch qualitative Fohlenstarter werden die Bedarfe sehr gut gedeckt. Quetschhafer allein reicht hier nicht aus!
Der unkontrollierte Zugang zu Lecksteinen ist unbedingt zu vermeiden! Mineralfutter sollten nicht zur freien Aufnahme gefüttert werden. 

10. Wasser: Zur frühzeitigen Angewöhnung sollte gemeinsam mit dem Beifutter auch Wasser ab der 2. Lebenswoche bereits zur freien Aufnahme angeboten werden.

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