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Pferdezuchtverband
Baden-Württemberg e. V.

Am Dolderbach 11
72532 Gomadingen-Marbach
Tel. +49 (0)73 85 - 9 69 02-0
Fax +49 (0)73 85 - 9 69 02-20
E-Mail: poststelle@pzv.bwl.de

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Abstammungsüberprüfung

Eine DNA-Abstammungsüberprüfung kann aus unterschiedlichen Gründen veranlasst werden:

1. Der Züchter möchte einfach die Abstammung seines Pferdes überprüfen bzw. kontrollieren.

2. Das Fohlen wird in einem anderen als dem Geburtsjahr registriert.

3. Die Bedeckung wurde dem Verband vom Hengsthalter/Züchter nicht gemeldet.

4. Die Stute hat außergewöhnlich lange getragen.

5. Bei gekörten Hengsten muss die Abstammung gesichert sein.

6. Der Pferdezuchtverband muss nach der Zuchtverbandsordnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung die Abstammung von mindestens 10 % des im Zuchtverband gefallenen Fohlen-Jahrgangs überprüfen.

Weitere Informationen zur Abstammungsüberprüfung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Haarwurzelentnahme

Merkblatt Haarwurzelentnahme für DNA-Abstammungsüberprüfung

Allgemeines
Grundsätzlich ist die für Haarwurzeln angewendete Typisierungsmethode dieselbe wie für Blut. In beiden Fällen führt die Untersuchung zum gleichen Ergebnis. Typisierungsergebnisse sind deshalb miteinander vereinbar, werden gleich behandelt und können gleichermaßen für die Begutachtung einer Abstammung herangezogen werden.

Für die Untersuchung und Probeneinlagerung werden ca. 50 Wurzeln von Haaren aus der Mähne benötigt. Eine etwas größere Menge stellt eine ausreichende Reserve für eventuelle Wiederholungen, Nachtypisierungen usw. sicher.

Vorgehensweise

1. Antrag vollständig ausfüllen. Anstelle des Tierarztes unterschreibt der Probennehmer unter Angabe seiner Adresse und des Entnahme-Ortes.

2. Für jedes Tier die entsprechenden Tierdaten auf das Etikett eines Tütchens übertragen.

3. Vor Ort sicherstellen, dass das Tier den Angaben auf dem Antrag und auf dem vorgesehenen Tütchen entspricht.

4. Sich bei jedem Tier vergewissern, dass an den Händen keine fremden Haare haften.

5. Eine geeignete Strähne Mähnenhaare um den Zeigefinger wickeln und herausziehen.

Die Haare dürfen nicht feucht sein!

6. Sehr lange Haare am wurzellosen Ende einkürzen.

7. Die Strähne möglichst kompakt in das Tütchen bringen und das Tütchen verschließen.

8. Die Proben zusammen mit dem Antrag am selben Tag an das Labor schicken. Sollte das nicht möglich sein, bis zum Versand im Kühlschrank aufbewahren.

Hinweise

  • Die Untersuchung wird mit Haarwurzeln durchgeführt. Deshalb die Haare nicht abschneiden, sondern auszupfen.
  • Die angewendete Methode ist sehr empfindlich, die Verschleppung eines einzelnen, fremden Haares kann im ungünstigen Fall bereits zur Verfälschung der Ergebnisse führen.
  • Wärme und Feuchtigkeit fördern den Verderb organischen Materials, deshalb beide Faktoren meiden und Entnahme sowie Versand zügig abwickeln.