Pferdezuchtverband
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Nachträglich Olympia-Bronze für die Schweiz und den Württemberger FBW Cantus
Das norwegische Springreiter-Team verliert nach dem neuesten CAS-Entscheid Olympia-Bronze
Nachdem die norwegischen Springreiter durch Entscheid des Internationalen Sportgerichts CAS vom 4. Dezember in Lausanne endgültig ihre olympische Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb verloren haben, kann sich das Schweizer Team und mit ihm Niklaus Schurtenberger auf dem von Herbert Schaudt in Winterlingen gezogenen Schimmel FBW Cantus endlich auf Bronze freuen.
Der CAS hat in Lausanne das vor einem Jahr gefällte Urteil der FEI bestätigt und den Einspruch des Norwegers Tony Andre Hansen abgewiesen. Bei dessen Pferd Camiro war bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong das im Wettkampf verbotene Mittel Capsaicin festgestellt worden. Daraufhin hatte die FEI den Norweger für viereinhalb Monate gesperrt und nachträglich von allen Wettbewerben der Reiterspiele in Hongkong disqualifiziert. Dagegen hatte Hansen – bisher mit Erfolg - Einspruch eingelegt.
Durch den Wegfall von Hansens Punkten verliert das norwegische Team mit Morten Djupvik, Stein Endresen und Geir Gulliksen nunmehr die Mannschaftsmedaille.
Statt ihrer erhält die Schweizer Spring-Equipe mit Steve Guerdat, Christina Liebherr, Niklaus Schurtenberger und Pius Schwizer nachträglich Bronze. Zu Erinnerung: Gold ging an die USA vor Kanada.