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Pferdezuchtverband
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Rasse Connemara Pony

ZP-Connemara-Pony.doc

Zuchtziel, einschließlich der Rassemerkmale

216 K

Historie des Connemara-Ponys

Die etwa 140 bis 150 cm großen Ponys boten sich bald außerhalb der Landwirtschaft für die verschiedensten Zwecke an. Sie wurden eine ideale Basis für die Zucht kleiner Hunter oder ausdauernder Wagenpferde. Aus diesem Grund werden bis heute Kreuzungen mit englischen Vollblütern unternommen, um trittsichere und geschickte Springtalente zu erzeugen. Durch den guten Charakter, verbunden mit einem ausgesprochenen Talent zum Springen gibt es aus Kreuzungen mit dem Vollblüter eine große Zahl geschickter Springpferde, darunter so bekannte wie „Dundrum“, „Stroller“ und „Milton“.

Bereits 1900 urteilte der schottische Wissenschaftler Ewart über die Connemaras: „Sie sind fähig, da zu überleben, wo alle außer den wilden Ponys sterben würden, und sie sind widerstandsfähig und stark wie Maulesel. Die Ponys der Connemara sind sehr fruchtbar und frei von Erbfehlern, und es wäre ein nationaler Verlust, würde man sie nicht weiterzüchten.“

1923 wurde die „Connemara Pony Breeders Society“ gegründet, die 1926 ihr erstes Stutbuch herausgab. 1964 wurde das Stutbuch geschlossen, so dass auch die in den 40er Jahren durchgeführten Kreuzungsversuche damit ihren Abschluss fanden.

Die irische Population umfasst heute ca. 2000 Stuten und 90 Hengste. Die gute sportliche Veranlagung hat dazu geführt, dass Connemaras praktisch weltweit gezüchtet werden. In Deutschland ist diese Reitponyrasse etwa seit 1965 heimisch. Die Züchter sind über die ganze Bundesrepublik Deutschland verteilt mit Stammzuchten, die seit über 30 Jahren diese leistungsfähige und liebenswerte Rasse züchten.

Quelle: FN Abt. Zucht